Home

Das Haus

Der Blidenbauer

 Kunst u. Handwerk

kunstund|AT|kulturimkonvent.de

Der Kunstmaler

Kunst und Handwerk
Es war beabsichtigt, die nachstehend vorgestellte Holz-Plastik »Wege nach oben« zum Kauf anzubieten; allerdings sollte sie dennoch für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Bis vor kurzem befand sie sich im Schatzgewölbe der Runneburg in Weißensee und konnte dort im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Es ist ein Glück, dass der Künstler nicht mehr miterleben musste, wie seine ehemaligen Freunde, denen sein letztes mit viel Hingabe und in Anlehnung an den Blidenbau erstelltes Kunstwerk zur öffentlichen Präsentation anvertraut war, dieses schließlich völlig missachteten, unbeaufsichtigt verkommen ließen und wesentliche Elemente entfernten. Die Plastik ist in ihrer ursprünglichen Gestalt vermutlich nicht wiederherzustellen. Die Relikte befinden sich seit Ende 2008 im Familiengewahrsam.

Plastik
»
Wege nach oben«

Die Plastik »Wege nach oben« entstand aus dem Wunsch, die eigene Arbeit am Blidenbau nach  dessen Vollendung zu karikieren, und damit gleichzeitig eine quasi künstlerisch abwegige Schaffensperiode zum Abschluss zu bringen, wonach sich der Maler wieder seinem eigentlichen Handwerk, der Malerei, zuwenden wollte.

Im Verlauf der Ausarbeitung der Plastik (Höhe ca. 2,5 m, Durchmesser ca. 1,0 m) formte sich der Gedanke, damit zugleich ein Modell für eine Windharfe zu schaffen, das an seinen obersten Stäben Luftlöcher wie bei Flöten oder Öffnungen wie bei Orgelpfeifen erhält, durch die der Wind pfeift. Die Löcher könnten verschließbar sein und damit, je nach Anzahl der offenen, Lautstärke und Unterschiedlichkeit der Töne variieren. Verzichtet man auf zusätzliche Öffnungen, ist  das Gerüst im Freien als solches schon eine  Äolsharfe.

Die Idee entstand unter dem Eindruck des Erlebnisses eines indischen Bambusgerüstes vor der Fassade eines hohen Hauses.

 

 

 

Das nachstehend vorgestellte Objekt kann käuflich erworben werden, sollte jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Der Rammbock befindet sich im Familienbesitz.


Modell: Arabischer Rammbock

Maßstab 1:20
Länge 1: 50 cm, Länge 2 bei herab gelassener Sturmbrücke: 80 cm, Höhe: 40 cm. Da die Vorlage  keine Maßangaben beinhaltete, war lediglich eine Schätzung der Größenverhältnisse möglich. Der errechnete Maßstab beruht folglich auf purer Vermutung.

Erbaut 1990/91 in etwa 500 Arbeitsstunden nach  nebenstehender arabischer Skizze aus dem Vormittelalter. Sie diente Werner Freudemann 
(Ausführlicher Lebensbericht; Kurz-Lebenslauf) damals als Vorlage für diesen einmaligen Nachbau eines Arabischen Rammbocks, eines im Original vermutlich etwa 27 Tonnen schweren Gefährts. Ein exzellentes Beispiel für ein Verteidigungsgerät des frühen Mittelalters.

Zur Funktion: die von zwei Ketten gehaltene Frontklappe kann herab gelassen werden und dient dann als Brücke über einen Burggraben. Die mit Stahlblech gepanzerte lose aufgehängte Schildplatte stützt die Brücke an der Burggrabensohle ab. 

Allerdings finden sich - bis auf diese Kopie aus einem arabischen Buch; das farbige Original befindet sich in Istanbul - bislang keine weiteren ausführlichen Unterlagen im Nachlass, welcher allerdings auch noch nicht umfassend bearbeitet worden ist. Der Künstler wies stets darauf hin, dass ihm bei Vorliegen einer farbigen Kopie sowohl eine noch detailgetreuere Rekonstruktion als sicherlich auch eindeutigere Aussagen hinsichtlich des zu verwendenden Materials möglich gewesen wären.

Ob eine solche Maschine je gebaut worden ist, oder ob sie, wie z.B. viele der Entwürfe Leonardo da Vincis, nur auf dem Papier vorhanden war, wird sich wohl niemals nachweisen lassen.


Ein wahres Meisterstück und außergewöhnliches Schmuckstück obendrein



 

 

  Seitenanfang
 

Home

Das Haus

Der Blidenbauer

Kunst u. Handwerk

kunstund|AT|kulturimkonvent.de

Der Kunstmaler